Gewalt erkennen. Schutz gemeinsam wirksamer machen.
Wir verbinden Forschung, Fachpraxis und die Erfahrungen Betroffener. Damit Gewaltmuster erkannt werden und Schutz in Verfahren, Einrichtungen und im Alltag ankommt.
Kinder als RechtssubjekteBetroffenen zuhörenTrauma- und gewaltinformiert handelnInstitutionen in Verantwortung
01 / Die Initiative
Menschen unterstützen. Institutionelle Praxis verbessern.
Die Safer Systems Initiative™ ist ein Vorhaben von Rückenwind – Verein für Kinder- und Gewaltschutz e. V. Wir arbeiten für Kinderrechte, Selbstbestimmung und eine wirksame Unterstützung gewaltbetroffener Menschen.
Unser Blick gilt körperlicher, psychischer, sexualisierter, digitaler und ökonomischer Gewalt. Besondere Schwerpunkte sind häusliche und geschlechtsbasierte Gewalt, Coercive Control, Stalking und Nachtrennungsgewalt. Forschung und praktische Erfahrungen helfen uns, Schutzlücken zu benennen und Verfahren, Hilfen und Standards weiterzuentwickeln.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene stehen mit ihren Rechten, Erfahrungen und individuellen Bedarfen im Mittelpunkt.
01
Forschung & institutionelle Qualität
Wir untersuchen Gewaltmuster, institutionelle Schutzlücken und die Folgen von Verfahren für Betroffene. Daraus entwickeln wir Empfehlungen für Justiz, Jugendhilfe, Bildung, Gesundheitswesen und weitere Arbeitsfelder.
02
Prävention & Beteiligung
Gewaltprävention beginnt früh. Unsere Vorhaben beziehen Kinder, Jugendliche, Familien und Fachkräfte ein. Ihre Perspektiven sollen Schutzkonzepte, Lernorte und Entscheidungen wirksam mitgestalten.
03
Qualifizierung & Begleitung
Wir verbinden Fachdialog und die Entwicklung von Fortbildungen mit Orientierung und kontinuierlicher Begleitung für Betroffene. Traumainformiertheit, Kultursensibilität und zugängliche Hilfen sind dabei zentrale Anforderungen.
03 / Ausgewählte Vorhaben
Schutz braucht konkrete Ansätze.
Pilotvorhaben
EmpaKids™ & EmpaKita™
Empathie, Resilienz, Kinderrechte und ein gewaltfreies Miteinander in Kita und Grundschule stärken.
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Mit ersten Partnereinrichtungen entwickeln und erproben wir inklusive, trauma- und diversitätssensible Ansätze. Kinderbeteiligung, die Begleitung von Teams und die Zusammenarbeit mit Familien gehören dazu.
In Entwicklung
SAFER Codex
Gewaltmuster über institutionelle Grenzen hinweg erfassen und Schutzplanung nachvollziehbar gestalten.
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Das modulare Instrumentarium soll Gefährdungseinschätzung, Fallchronologie und Schutzplanung verbinden. Kindbezogene Risiken, Zuständigkeiten und die tatsächliche Wirksamkeit von Hilfen werden einbezogen. Pilotierung und wissenschaftliche Evaluation sind vorgesehen.
Curriculum in Entwicklung
TraumaInform™ 360°
Trauma- und gewaltinformierte Fachpraxis und Organisationsentwicklung im Berufsalltag verankern.
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Das modulare Curriculum verbindet Wissen über Trauma und Gewalt mit Fallreflexion und Praxisaufgaben. Auch professionelle Grenzen, institutionelle Entscheidungen und die Prävention sekundärer Traumatisierung werden berücksichtigt.
Die Auswahl zeigt Vorhaben in unterschiedlichen Entwicklungs- und Umsetzungsphasen.
04 / Internationales Online-Symposium
Invisible Violence Visible Responses
Building Safer Systems through Prevention, Participation and Trauma-Informed Practice
10.–12. November 2026OnlineEnglischsprachiges Programm
Wissenschaft, Fachpraxis und Betroffene kommen über weniger sichtbare Formen von Gewalt ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen Kinderrechte, Coercive Control und verantwortliche institutionelle Reaktionen in Familienjustiz, Kinderschutz, Polizei und Beratung.
KeynoteDr Emma Katz
No more invisible harm: Making children’s experiences of coercive control visible
Gewaltmuster und ihre Folgen für Kinder erkennen, Erfahrungen sichtbar machen und Schutz in der Familienjustiz stärken.
Dr Yvonne Krieg
Dr Emma Katz
Danielle Pollack
David A. Betz
Coordinated responses for safer systems
Institutionsübergreifende Antworten auf Gewalt, Gefährdungseinschätzung, technologiegestützte Gewalt und verantwortliche Zusammenarbeit.
Emma Pickering · An Introduction to Technology-Facilitated Abuse
Participation, recovery and system reform
Traumainformierte Unterstützung, Betroffenen- und Jugendbeteiligung sowie Perspektiven für wirksame institutionelle Veränderungen.
Dr Kerstin Stellermann-Strehlow · Trauma-informed support and child protection
Ausgewählte bestätigte Beiträge aus dem Programmstand vom 6. November 2026. Das vollständige Programm befindet sich in der Schlussabstimmung; Änderungen bleiben möglich. Veranstaltet von Rückenwind e. V. durch die Safer Systems Initiative™. Ein Beitrag zu Responsible Together 2026, koordiniert von WWP European Network und MenEngage Europe.
Teilnahme & Zugang
Drei Tage Austausch. Zugänglich bleiben.
Ermäßigte und kostenfreie Plätze sollen die Teilnahme auch bei geringem Budget ermöglichen. Bereits zugesagte kostenfreie Teilnahmen bleiben bestehen; Referierende nehmen kostenfrei teil.
Die Anmeldung erfolgt über Eventbrite. Das Unterstützungsticket bietet denselben Zugang und hilft, kostenfreie Plätze zu ermöglichen. Für einen kostenfreien Platz oder Fragen zum Zugang kontaktiere uns bitte per E-Mail.
05 / Kontakt & Zusammenarbeit
Gemeinsam Schutz verbessern.
Du möchtest ein Vorhaben mitgestalten, Fachwissen einbringen oder eine Kooperation anstoßen? Wir freuen uns über den Austausch mit Fachkräften, Einrichtungen, Forschung und Betroffenen.